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	<title>spielesupport &#187; essen</title>
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		<title>So war die SPIEL 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 11:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die weltgrößte Spielemesse ist vorbei und hat dieses Jahr einen neuen Besucher-Rekord aufgestellt. Insgesamt waren 154.000 Gäste vor Ort und haben sich auf die neuen Spiele gestürzt. Auch die kleine Panne am Donnerstag mit dem Kassensystem, die die Nerven vieler Besucher angespannt hatte, konnte daran nichts ändern. Wäre es hier reibungsloser verlaufen, könnte man bestimmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die weltgrößte Spielemesse ist vorbei und hat dieses Jahr einen neuen Besucher-Rekord aufgestellt. Insgesamt waren 154.000 Gäste vor Ort und haben sich auf die neuen Spiele gestürzt. Auch die kleine Panne am Donnerstag mit dem Kassensystem, die die Nerven vieler Besucher angespannt hatte, konnte daran nichts ändern. Wäre es hier reibungsloser verlaufen, könnte man bestimmt noch ein paar hundert Besucher mehr aufzählen. Wie dem auch sei, die Messe war toll und trotz der vollen Gänge und Tische für mich als Supporter sehr angenehm. Leider hatte ich, da dienstlich vor Ort, kaum Zeit mir die Neuheiten der anderen Verlage anzusehen. 7wonders soll gut sein und auch Thunderstone könnte mir gefallen.</p>
<p>Während der vier Tage, sind mir ein paar Dinge aufgefallen, die ich hier gerne wiedergeben würde.</p>
<h3>Supporter tragen rot!</h3>
<p>Ich glaube über siebzig Prozent der Erklärer auf der Messe trugen rote T-Shirts. Ich weiß nicht wieso dass so ist, aber selbst Ravensburger, deren Firmenlogo ja in blau gehalten ist, hatte seine Erklärer in rote Shirts gesteckt. Kosmos ist seiner Farbe (blau) treu geblieben und bildete damit eine Ausnahme.</p>
<h3>Teambuilding oder nicht?</h3>
<p>Vom Schmidt Spiele Stand aus hatten wir natürlich direkten Anschluss an unterschiedliche Verlage. Da warem zum Beispiel Noris, Zoch und auch Ravensburger. Bei Ravensburger gab es jeden Morgen ein Teambuilding, bei dem man sich gegenseitig mit lauten Rufen wie &#8220;Wir sind gut&#8221; oder &#8220;Wir sind besser&#8221; motivierte. Für mich wirkte das etwas befremdlich und ziemlich amerikanisch. Kosmos hatte am Freitag Abend noch eine Nachbesprechung und sicher auch eine Stand-Party. Ansich auch eine schöne Sache, aber nichts für Leute, die Teambuilding-Maßnahmen nicht sonderlich mögen.</p>
<h3>Platzprobleme</h3>
<p>Jedes Jahr ist es dasselbe Spiel. Die Tische sind rar und eigentlich könnte man deutlich mehr Spielfläche anbieten. Wir von Schmidt Spiele stehen direkt an der Cafeteria des Eingang Ost. Diese ist ein Geheimtip, um bei der Jagd auf die begehrten Spieltische etwas abzukürzen. Es ist schon witzig anzusehen, wie gegen zehn Uhr die Türen aufgehen und die Leute durch die Gänge rennen. Da die Verlage es unterschiedlich handhaben, wie die Tische besetzt und genutzt werden, ist dieser allmorgendliche Wettstreit durchaus nachzuvollziehen.</p>
<p>Bei Schmidt Spiele zum Beispiel sind die Tische frei für alle Spiele und dies auch zeitlich unbegrenzt. Es gibt Gruppen, die setzen sich um 10:00 Uhr hin und stehen um 19:00 Uhr wieder auf. Auf Toilette geht man grundsätzlich nur allein und wenn man fertig mit dem Spielen ist, veerbt man den Tisch an Freunde weiter, die man kurz zuvor per Mobiltelefon informiert hat. Asmodee wiederrum gibt auf den einzelnen Tischen vor, was gespielt wird. Damit kann der Verlag besser steuern, dass sich Gruppen nicht zu sehr festsetzen und mehr Leute die Möglichkeit haben, die Spiele kennen zu lernen. Eine weitere Regelung ist es, den Spielern zwei Spiele zu erklären und dann den Tisch für neue Interessenten frei zu machen.</p>
<p>Wie man es macht, die perfekte Lösung wird es nicht geben. Mehr Platz wäre sicher die beste Idee, das ist aber auch mit weiteren Kosten für Spiele-Erklärer und Miete verbunden. Daher ist klar, dass hier auch Grenzen gesetzt sind. Ich persönlich finde einen Mittelweg gut. Ein paar Spiele spielen und dann weiterziehen, doch was man einmal hat &#8211; in diesem Fall einen Sitzplatz &#8211; gibt man nicht gerne wieder ab.</p>
<h3>Frauen auf dem Herrenklo!</h3>
<p>Ein weiteres Platzproblem sind die Toiletten. Davon gibt es irgendwie immer zu wenige. Die Herren haben es hier nicht so schwer. Man steht zwar schon mal an um ein großes Geschäft zu verrichten, aber die Wartezeiten sind überschaubar. Anders bei den Frauen, denn da bilden sich regelrechte Warteschlangen vor den sanitären Anlagen. Hier kam es dann schon mal vor, dass eine weibliche Person im Männerbereich gesehen wurde. Stellt euch das mal umgedreht vor, da wäre das Geschreie aber groß. *gg*</p>
<h3>Presse vs. Besucher</h3>
<p>Der gemeine Besucher darf die Messe erst um 10:00 Uhr betreten. Aussteller kommen schon deutlich früher auf das Gelände. Die Presse offiziell ab 09:00 Uhr und damit haben sie eine ganze Stunde Vorsprung. Oft wird dies genutzt, um Termine wahrzunehmen oder hier und da schon mal in die Neuheiten reinzuschnuppern. Problematisch wird es, wenn die Presse einen Stand komplett besetzt, sodass von 25 Spieltischen um 10:00 Uhr nur noch vier für die Besucher frei sind. Das sorgt für Frust und Unmut. Mittwoch ist ja ein Tag, wo nur die Presse über die Messe rauscht, da frage ich mich schon, wieso an einem Freitag eine derartige &#8220;Überbuchung&#8221; notwendig ist.</p>
<h3>Nein dieser Tisch wird nicht frei!</h3>
<p>Eine unschöne Sache, die mir ein Dorn im Auge ist, sind Leute die T-Shirts tragen die scheinbar das Gespräch bzw. Fragen verhindern sollen. Weiter oben sprach ich ja schon mal das Thema Platzprobleme an. Gerade bei Ständen, wo man im Grunde den ganzen Tag sitzen kann, tauchen vermehrt Leute auf, die diese unsäglichen T-Shirts und Pullover tragen. Erschreckenderweise handelt es sich hierbei oftmals um Vielspieler, die somit meines Erachtens die Gelegenheitsspieler und damit auch potentielle Neuzugänge vergraulen.</p>
<p>Ich finde eine solche Einstellung nicht nur egoistisch, sondern auch ziemlich daneben. Auch wenn die zehnte Person fragt, ob der Tisch nach diesem Spiel frei wird, kann man freundlich bleiben und entsprechend antworten. Außerdem sollte man sich selbst fragen, ob man fairerweise vielleicht nicht auch den anderen Gästen die Möglichkeit geben möchte, die neue Spiele kennenzulernen. Denkt mal drüber nach und seid ein bisschen sozialer.</p>
<p>Das soweit von mir zur SPIEL 2010. Ich freue mich schon auf das Jahr 2011 und hoffe dann dort auch wieder mit von der Partie zu sein.</p>
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		<title>Drei Tage noch bis Essen</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 08:24:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanis</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[spiel]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. In drei Tagen sind wir schon wieder in Essen auf der SPIEL und erklären Spiele. Die Verlage sind bereits vor Ort und bauen fleissig ihre Stände auf, wir Supporter erreichen Essen meist einen Abend vor dem Messebeginn und haben am Abend noch die Zeit, uns die letzten Spielregeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie schnell doch so ein Jahr vergeht. In drei Tagen sind wir schon wieder in <strong>Essen</strong> auf der <strong>SPIEL</strong> und erklären Spiele. Die Verlage sind bereits vor Ort und bauen fleissig ihre Stände auf, wir Supporter erreichen Essen meist einen Abend vor dem Messebeginn und haben am Abend noch die Zeit, uns die letzten Spielregeln anzuschauen. Ich werde dieses Jahr versuchen, bereits im Vorfeld ein paar Visitenkarten drucken zu lassen, um diese dann in meiner freien Zeit auf der Messe unter die Spiele-Erklärer zu bringen. Letztes Jahr hatte ich in einer Nacht und Nebelaktion ja noch per Hand Zettelchen gemacht, das soll diesmal etwas professioneller ablaufen. Ich freue mich jedenfalls schon auf vier Tage Messe mit den spieleverrücktesten Menschen dieser Welt. Da fällt mir eine Begebenheit aus letztem Jahr ein. &#8220;Was soll ich euch erklären?&#8221; &#8230; &#8220;Einmal alles!&#8221; &#8230; und schon saßen da fünf Leute und schauten mich mit gespannten Blicken an.</p>
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		<title>Rückblick auf die Spiel 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 17:38:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tanis</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir sitzen gerade im Zug und befinden uns auf dem Weg zurück nach Berlin. Es ist kurz vor 23:00 Uhr und mit einer guten halben Stunde Verspätung werden wir wohl nicht vor Mitternacht in Berlin ankommen. Genug Zeit für mich, ein paar Eindrücke der letzten Tage niederzuschreiben. Ich war ja von Mittwoch bis Sonntag (21.10. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a title="Spiel 2009" href="http://www.merz-verlag.com/" target="_blank"><img class="size-full wp-image-132 alignright" style="margin: 5px;" title="logospiel" src="http://www.spielesupport.de/wp-content/uploads/2009/11/logospiel.gif" alt="logospiel" width="125" height="260" /></a>Wir sitzen gerade im Zug und befinden uns auf dem Weg zurück nach Berlin. Es ist kurz vor 23:00 Uhr und mit einer guten halben Stunde Verspätung werden wir wohl nicht vor Mitternacht in Berlin ankommen. Genug Zeit für mich, ein paar Eindrücke der letzten Tage niederzuschreiben. Ich war ja von Mittwoch bis Sonntag (21.10. &#8211; 25.10.2009) in <strong>Essen auf der Spiel 2009</strong>. Vier Tage habe ich dort von 10:00 bis 19:00 Uhr Spiele rund aus dem Sortiment von Schmidt Spiele, Hans im Glück und Drei Magier erklärt.</p>
<p>Nachdem ich ja schon letztes Jahr in Essen war, kannte ich Vieles schon. Mit meinem Einstieg in das Schmidt Spiele Supporter-Team im Februar 2009 hatte ich nun auch diesen Oktober das Glück, für den Berliner Verlag in Essen sein zu können. Vier Tage Arbeit, die aber keineswegs anstrengend waren. Spiele erklären liegt mir irgendwie im Blut und daher hatte ich eine Menge Spaß. Gut, die ersten beiden Tage brummte mir am Abend der Kopf schon ein wenig. Dennoch muss ich sagen, dass die letzten vier Tage ein echt angenehmes Arbeiten waren.</p>
<p>Schlüsselerlebnisse gab es Einige. So hatte ich gleich am ersten Tag eine Runde mit einer äußerst anstrengenden Dame, die scheinbar immer und alles besser wußte. Die Spielregel belehrte sie dann immer eines Besseren, da meine Worte scheinbar nicht genügten. Ich dachte mir zum Glück nur, wie die Leute, die mit ihr dort waren, es tagtäglich mit der guten Frau aushalten.</p>
<p>Am Freitag hatte ich dann auch die Picknick-Vertretung an einem Tisch, die von 10:00 bis 18:00 Uhr am Schmidt Stand saß und bestens für den Tag gewappnet war. Vater, Mutter und zwei Kinder antworteten auf die Frage, was sie denn gerne spielen möchten fast schon wie im Chor: „Alles!“ Zwischendrin gab es dann auch Mittagspause direkt am Stand und auf Toilette ging man natürlich nur alleine. Der Tisch musste beschützt werden. Fettige  Hände und einem zeitgleiches Kartenspielen war einer der Höhepunkte dieses Tages.</p>
<p>Am Samstag war dann de Stunde der Sprinter und Kostümträger gekommen. Kurz vor 10:00 Uhr rannten die Leute wie die Irren vom Eingang auf die Tische der einzelnen Verlagsstände zu. Einen kurzen Moment dachte ich darüber nach, mich umzudrehen und schreiend vor ihnen wegzulaufen. Zu sehen gab es auch wieder Einiges. Da gab es die Harry Potter Fans, Manga-Figuren, Walzelfen und sogar einem richtig hübschen Link aus dem bekannten Spiel Zelda.</p>
<p>Der Sonntag war dann recht entspannt. Zwar waren hier immer noch einige Läufer unterwegs, aber den stärksten Tag hatten wir da bereits hinter uns gelassen. Ein besonderes Erlebnis war dann noch der Spieleverkauf der vielen offenen und wenigen geschlossenen Spiele, die wir die letzten vier Tage für unsere zahlreichen Demo-Runden gebraucht haben. Ab 16:00 Uhr ging es damit los und die Leute waren teilweise wie wilde Tiere, die um ein verletztes Tier streunen. Das war teilweise schon ziemlich anstrengend, aber wenn es etwas gibt, dass günstiger ist, wollen es halt alle haben. Das Geschrei war dann auch dementsprechend groß, als Punkt 18:00 Uhr Feierabend war. Noch mal ein interessanter Einblick in die Welt der internationalen Spielemesse in Essen.</p>
<p>Rückblickend auf die letzten vier Tage kann ich sagen, dass diese wie im Flug vergangen sind. Als ich am Donnerstag das erste Mal auf die Uhr schaute, war es schon 15:30 Uhr und das will schon was heißen. Ich konnte auch wieder ein wenig meine Englischkenntnisse nutzen und schulen. Insgesamt fünf Mal musste ich das Spiel Egizia in Englisch erklären, was mir aber schon ab dem zweiten Mal keine größeren Schwierigkeiten bereitete. Da bin ich schon ein bisschen stolz auf mich. <img src='http://www.spielesupport.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Damit wären die Großveranstaltungen für dieses Jahr abgeschlossen. Nächster Halt ist dann die Spielwarenmesse 2010 in Nürnberg. Bis dahin vergehen aber zum Glück noch drei Monate. Genügend Zeit also, sich vom Messestress zu erholen.</p>
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